Prof. Dr. Julia Schmidt-Funke

Prof. Dr. Julia Schmidt-Funke, geboren 1976, studierte von 1996 bis 2001 Geschichte, Kunstgeschichte und Klassische Archäologie in Leipzig und Lyon. 2005 wurde sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einer verlags- und pressegeschichtlichen Arbeit zu dem Weimarer Verleger Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) promoviert. Ihre weitere wissenschaftliche Laufbahn führte sie 2006 an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und 2010 wieder zurück an die Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie sich 2017 mit der Studie „Haben und Sein. Materielle Kultur und Konsum im frühneuzeitlichen Frankfurt am Main“ habilitierte. 2017 bis 2019 war sie als Koordinatorin des Sammlungs- und Forschungsverbunds Gotha an der Universität Erfurt tätig. 2020 übernahm sie den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zum Sommersemester 2021 wechselt sie auf die Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Leipzig.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Stadtgeschichte, die Geschichte von materieller Kultur und Konsum, die Geschlechtergeschichte sowie die Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit. Julia Schmidt-Funke ist u.a. Mitglied des Kuratoriums des Instituts für vergleichende Städtegeschichte in Münster und der Historischen Kommission für Thüringen sowie Mitbegründerin des Arbeitskreises für Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne. Sie engagiert sich zudem auf dem Gebiet der Digital Humanities mit dem Schwerpunkt Digitale Editionen.

Julia Schmidt-Funke ist im Harzvorland zwischen Goslar und Wolfenbüttel aufgewachsen. Sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Jena.

Stiftungsrätin: seit 2021