
Prof. Dr. Britta Kägler, 2026 (Foto: Tino Sieland)
Prof. Dr. Britta Kägler studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an der KU Eichstätt-Ingolstadt und der LMU München sowie Foreign Policy an der American University in Washington, D.C. Nach ihrer Promotion 2009 an der LMU München mit einer Arbeit zu Frauen am Münchener Hof im 17. und 18. Jahrhundert war sie von 2010 bis 2013 am Deutschen Historischen Institut in Rom tätig. Anschließend kehrte sie an die LMU München zurück, bevor sie 2017 einen Ruf auf eine Professur für die Geschichte der Frühen Neuzeit an die NTNU in Trondheim erhielt. Seit dem Wintersemester 2020/2021 ist sie Professorin für Bayerische Landesgeschichte und europäische Regionalgeschichte an der Universität Passau. 2025 wurde sie in die Kommission für Bayerische Landesgeschichte zugewählt.
Britta Kägler ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Beiräte und Herausgebergremien, darunter des Beirats der Görres-Gesellschaft, des wissenschaftlichen Beirats der Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte und des Historischen Lexikons Bayerns sowie des Herausgebergremiums des Historischen Jahrbuchs. Seit Oktober 2021 ist sie Stiftungsrätin der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung.
Zu ihren Forschungsgebieten zählen die Bau- und Wirtschaftsgeschichte des Barock, die Hof- und Adelsgeschichte sowie die Kulturgeschichte der Neuzeit, insbesondere soziale und kulturelle Transfers zwischen dem Alten Reich und Italien.
Stiftungsrätin der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung: seit 10/2021





