Stiftungszweck

Zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung gehören die Sammlung, Bewahrung, Pflege und die Auswertung des schriftlichen Nachlasses von Friedrich Christian Lesser und seiner Nachfahren.

Im Sinne Friedrich Christian Lessers setzt die gleichnamige Stiftung Maßstäbe auf dem Sektor der Nordhäuser Stadtgeschichtsforschung. Dies geschieht vornehmlich in selbstinitiierten Schwerpunkten und Programmen. Dazu unterhält die Stiftung ein Industrie- und Handwerkermuseum sowie eine stadtgeschichtlichen Teil zur Archäologie in Nordhausen.

Ein weiteres Betätigungsfeld der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung bilden die Vergabe von Stipendien und die Auslobung eines Geschichtspreises für Schüler sowie Aktivitäten, die geeignet sind, jungen Menschen die Ideale der Völkerverständigung nahezubringen.

Die Stiftungssatzung legt den Stiftungszweck fest:

Auszug aus der Satzung

§2 Stiftungszweck

(1) Die Stiftung fördert die Geschichtsforschung der Stadt Nordhausen bis 1900 und ihres Umlandes einerseits sowie die Forschung über Friedrich Christian Lesser und seiner Familie und Vorfahren andererseits sowie die Völkerverständigung von Jugendlichen bis 21 Jahren. Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische und natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.

1. Herausgabe eigener Schriften.

2. Zuschüsse zu Sachkosten wissenschaftlicher Arbeiten
    (u.a. Diplom-, Doktorarbeiten bzw. Habilitationsschriften).

3. Promotionsstipendien.

4. Durchführung bzw. Förderung von wissenschaftlichen Tagungen
    zur Geschichte der Stadt Nordhausen und ihres Umlandes.

5. Auslobung eines Schüler-Geschichtspreises.

6. Archäologische Ausgrabungen.

7. Gestaltung von Ausstellungen zu stadtgeschichtlichen Themen.

8. Beschilderungen kulturhistorischer Gebäude.

Unterstützung von Jugendaustauschprogrammen, Information über Menschen anderer Länder, und alle Maßnahmen zu Förderung der Völkerverständigung von Jugendlichen.