als Geologe

Friedrich Christian Lesser lebt in einer Epoche, in der man u.a. in den Erscheinungsformen der Steine den Beweis für die Allmacht und Größe des Schöpfers sucht. In diesem Sinne sieht er die Geologie als theologisches Hilfsmittel. Er pflegt unzählige Kontakte zu Forscherkollegen und ist ständig bemüht, durch Tauschgeschäfte sein Conchylien-Kabinett (Fossiliensammlung) durch neue Stücke zu erweitern.

1735 publiziert er die „Anmerckungen von der Baumannshöhle“ und gibt das wichtige Werk der „Lithotheologie“ (Geologie) heraus. Er fertigt nicht nur die Zeichnungen der Versteinerungen selbst an, sondern stellt darin akribisch alle morphologischen Besonderheiten vor. Dabei gelingt ihm ungewollt die Erstbeschreibung der „ceratitischen Lobenlinie“.

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Titelblatt - Anmerckungen über die Baumannns-Höhle
wie er sie selbst Anno 1734, den 21. May befunden
Friedrich Christian Lesser
gedruckt bei Johann Heinrich Groß
Nordhausen 1745
als PDF-Datei (114 kB)

Titelblatt - Anmerckungen von der Baumannns-Höhle
wie er sie selbst Anno 1734, den 21. May befunden
Friedrich Christian Lesser
gedruckt mit Cölerischen Schriften
Nordhausen 1734
als PDF-Datei (127)